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2008, 390 Seiten, kartoniert, deutsch
Kurzbeschreibung
San Francisco. Nachdem Pat in der fürsorglichen Obhut seines Adoptivvaters Samuel Buckwell aufgewachsen ist, glaubt der junge Mann den tragischen Tod seiner Eltern überwunden zu haben. Mit seinen Hobbys Tai Chi und Schach will er die letzten Tage vor Beginn seines Studiums in Harvard unbeschwert genießen. Da zieht ein dunkler Schatten aus der Vergangenheit herauf und droht die Idylle zu zerstören. Buckwell muss gegen einen alten Widersacher um das Überleben seiner Firma kämpfen und auch Pat begegnet einem ehemaligen Rivalen, der erneut Schuldgefühle aufleben lässt, die ihn endgültig zu verschlingen drohen. Schon einmal hatte er versagt. Doch das Schicksal bietet ihm eine zweite Chance. Ein Roman über eine Entdeckungsreise zu den weißen Flecken der inneren Landkarte und jene Wege, die helfen können, in uns selbst Antworten zu finden.
Dem Leser liegt hier ein außergewöhnlicher Entwicklungsroman in Händen, in dessen Mittelpunkt der wissbegierige, aber sensible Pat steht. Wenn ihn auch immer wieder seine traumatische Vergangenheit einholt und er, ähnlich wie sein geschäftlich sehr erfolgreicher Adoptivvater, über seine Vergangenheit zu stolpern droht, lässt sich der junge Protagonist aus seinen tragischen Lebensumständen heraus zu neuen Erkenntnissen leiten, die ihm eine bisher fehlende Orientierung für sein Leben verheißen. Unter den Augen des Lesers lernt er »auf den Wegen des sechsten Tages« sich für einen Neuanfang zu rüsten. Über den Autor
Martin Weteschnik, international renommierter Schachbuchautor, legt mit Die Wege des sechsten Tages sein erstes literarisches Werk vor. Es zeichnet unverkennbar einen gedanklichen Entwicklungsgang, der zu einer Synthese zwischen östlichem und westlichem Denken führt, aber durchaus auch autobiographische Züge eines bewegten Lebens aufweist. Der Autor verbrachte einige Zeit in Japan und lebte in San Francisco.
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