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Gerhard Josten:
Ein bisschen unsterblich wie Schach
[2700]

2004, 256 Seiten, gebunden, deutsch

William Cartwright, die Zentralfigur dieses Romans, will sich einen unsterblichen Namen machen.
Er beschreitet auf seiner verzweifelten Suche nach Unsterblichkeit viele Irrwege, die ihn fast über den ganzen Globus führen. Nicht nur das: Selbst das Weltall schließt er in sein Unternehmen ein und glaubt, im Sternensystem Alpha Centauri einen Anhaltspunkt für das von ihm vermutete außerirdische Leben auf der Erde ausmachen zu können.
Er befragt dazu den englischen Mathematiker Alan Turing, der den Computern das Rechnen beibrachte.

In Brasilien interviewt er Stefan Zweig, den Schöpfer der Schachnovelle, und erfährt am Tag vor dessen Tod neue Hintergründe der Novelle. Ein Journalist und Schriftsteller führt den Helden gnadenlos an der Nase herum und treibt ihn fast in den Selbstmord.

Befreiung von seiner unstillbaren Sucht nach Unsterblichkeit und seinen irren Vorstellungen findet Cartwright, indem ihn eine neue Liebe in das Leben zurückführt und ihn "ein bisschen unsterblich wie Schach" macht. Auch die letzte Deutung des Orakelspruch durch Robert James Fischer, der ihm damit seine Schachweltmeisterschaft vorhersagt, ringt dem Helden zum Schluss nur noch ein Lächeln ab.

Dieses Produkt haben wir am Samstag, 11. August 2007 in unseren Katalog aufgenommen.
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