|
A practical guide to encouraging your opponents to self-destruct 2000, 160 Seiten, kartoniert, englisch Some players seem to have an inexhaustible supply of chessboard luck. Like all players, they may get into trouble every now and then, but they somehow find a way to escape. Among world champions, Lasker and Tal and Kasparov especially excelled at peering into the abyss but making sure it was their opponents who fell. This book aims to help ordinary players, who may have little time for studying chess, to make the most of their abilities. Unlike most previous literature on chess psychology, this is no heavyweight theoretical treatise, but rather a practical guide in how to lure opponents into error - and thus create what is often called 'luck'. Rezension aus dem Schachmarkt 1/2002: Damit nun zu David LeMoirs neuem Buch und dem Thema Glück im Schach. Ist der Faktor Glück beim Schach überhaupt relevant? In "How to be Lucky in Chess" beschäftigt sich David LeMoir nun mit der Frage, wie man gemäß dem Motto "Jeder' ist seines Glückes Schmied" das Glück ein wenig erzwingen kann. Oder, wie es der Untertitel ausdrückt, wie man den Gegner ermutigt, sich selbst zu schlagen. Das Buch beginnt mit einer Einführung über Glück im Schach, in der wir einen ersten Überblick über die weiteren Themen erhalten. Dann folgt der erste große Teil des Buches mit der Überschrift "Getting out of Jail": das erste Kapitel bespricht ausführlich typische Fehler der überlegenen Seite, dabei wird auch gezeigt, wie man selbst in schwierigen Stellungen immer noch Gründe für Optimismus finden kann, während danach verschiedene Verteidigungsmethoden besprochen werden, wann man z.B. "alles oder nichts" spielen sollte oder wann eine passive Verteidigung und das Stellen von Fallen aussichtsreicher ist. Der zweite Teil des Buches ist etwas kleiner und beschäftigt sich dann mit den verschiedenen Aspekten des Glücks, beispielsweise geht es hier um ein vernünftiges Verhalten in Zeitnot oder ein gutes Timing für ein Remisangebot. Danach folgt ein Rückblick auf wichtige Schachereignisse im 20. Jahrhundert, in denen "Glück" eine wichtige Rolle spielte, der Bogen reicht von Lasker über Tal und Fischer bis hin zu Kasparov. Der letzte und wieder sehr große Teil behandelt spekulative Opfer: Warum scheitert oftmals die Verteidigung? Welche Gründe gibt es für solche Opfer? Wann und wie soll man zu diesem zweischneidigen Werkzeug greifen? Zum Abschluß gibt es noch eine Zusammenfassung und ein Spieler- und Eröffnungsverzeichnis. Insgesamt hat der Autor über 100 gut kommentierte und sehr anschauliche Beispiele in sein Buch aufgenommen. Fazit: Das Buch zeigt auf sehr praktische und anschauliche Weise, wie man gerade in schwierigen Stellungen dem Gegner das Leben so schwer wie möglich machen kann. Dabei wird neben der rein schachlichen auch gebührend auf die psychologischen Aspekte eingegangen wird.
|