Oktober 2007, DVD + HeftDas alles andere überschattende Ereignis des ohnehin nicht ereignisarmen Spätsommers 2007 war die Schachweltmeisterschaft in Mexiko City. Diese fand 2007 in Form eines Rundenturniers statt, ähnlich wie schon 2005. Seit 1993, als Kasparov und Short ihren Titelkampf ohne die FIDE spielten, war die Schachwelt in Bezug auf die Weltmeisterschaften formal gespalten. Die formale Einheit wurde mit dem Titelkampf Topalov gegen Kramnik - von Kramnik gewonnen - wieder hergestellt. Die Neuauflage einer WM in Turnierform war seinerzeit schon 2005 unter dem Eindruck des erfolgreichen WM-Turniers von San Luis vereinbart worden. Danach änderte die FIDE ihre Pläne und legte sich nun auf die traditionelle Wettkampfform zur Ermittlung des Weltmeisters fest.Obwohl bei Redaktionsschluss gerade erst beendet, liegen die WM-Partien in dieser Ausgabe schon in ausführlich kommentierter Form vor. Viswanathan Anand gewann das doppelrundige Turnier auf überlegene Weise. Keiner der anderen Spieler, auch nicht Kramnik, konnte den Inder, der zuvor schon Nummer Eins der Elo-Liste geworden war, gefährden. Weitere Highlights dieser Ausgabe sind die Partien des Bieler Schachfestivals, das in diesem Jahr zum 40sten Mal ausgetragen wurde, und des Länderkampfes Russland gegen China. Außerdem wurde ein hochklassiges Turnier in Karlsbad gespielt.
Das alles andere überschattende Ereignis des ohnehin nicht ereignisarmen Spätsommers 2007 war die Schachweltmeisterschaft in Mexiko City. Diese fand 2007 in Form eines Rundenturniers statt, ähnlich wie schon 2005. Seit 1993, als Kasparov und Short ihren Titelkampf ohne die FIDE spielten, war die Schachwelt in Bezug auf die Weltmeisterschaften formal gespalten. Die formale Einheit wurde mit dem Titelkampf Topalov gegen Kramnik - von Kramnik gewonnen - wieder hergestellt. Die Neuauflage einer WM in Turnierform war seinerzeit schon 2005 unter dem Eindruck des erfolgreichen WM-Turniers von San Luis vereinbart worden. Danach änderte die FIDE ihre Pläne und legte sich nun auf die traditionelle Wettkampfform zur Ermittlung des Weltmeisters fest.Obwohl bei Redaktionsschluss gerade erst beendet, liegen die WM-Partien in dieser Ausgabe schon in ausführlich kommentierter Form vor. Viswanathan Anand gewann das doppelrundige Turnier auf überlegene Weise. Keiner der anderen Spieler, auch nicht Kramnik, konnte den Inder, der zuvor schon Nummer Eins der Elo-Liste geworden war, gefährden. Weitere Highlights dieser Ausgabe sind die Partien des Bieler Schachfestivals, das in diesem Jahr zum 40sten Mal ausgetragen wurde, und des Länderkampfes Russland gegen China. Außerdem wurde ein hochklassiges Turnier in Karlsbad gespielt.