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Using an imaginative approach to exploit advantages. 2003, 224 Seiten, kartoniert, englisch A Spanish grandmaster explains how creativity can be used to overcome technical obstacles on the chessboard. Once they have obtained an advantage, too many players make the mistake of assuming that the exploitation of this advantage will just be a matter of technique, requiring accuracy but little imagination. Alfonso Romero shows that the opposite is often the case: sometimes it is the paradoxical solution that works, whereas the mechanical method would fritter away the hard-earned advantage. By following Romero in his investigation of the many outstanding practical examples in this book, readers will inevitably increase their understanding of chess strategy in general, and fine-tune their instinct for sensing those critical moments when non-standard solutions are necessary. Rezension aus Schachmarkt 2/2004: Ein Thema, das sich dabei wie ein roter Faden durch das Buch zieht, ist die wichtige Rolle der Phantasie. Oft hört man bei der Verwertung von Vorteilen den Spruch "der Rest ist eine Sache der Technik", was Technik geradezu wie eine automatische Prozedur erscheinen lässt. Dass aber zu einer guten Technik auch eine gehörige Portion Kreativität gehören sollte zeigen bereits die einleitenden Beispiele sehr eindrucksvoll. Romero hat sein Buch in insgesamt 16 Kapitel unterteilt, in denen viele klassische Themen wie z.B. Bauernstruktur, Raumvorteil, Läuferpaar, Isolierter Damenbauer oder positionelle Qualitätsopfer besprochen werden. Er zeigt aber auch "Die verrückte Welt des Angriffs ohne Regeln" und wie nützlich es ist, ein gewisses Maß an Stellungsbildern zu beherrschen. Bei der Auswahl des Materials für die Kapitel hat sich Romero getreu dem Motto "Qualität statt Quantität" auf wenige lehrreiche Beispiele beschränkt, die aber sehr ausführlich untersucht werden. Bei seinen Analysen legt Romero gleichermaßen Wert auf verbale Erläuterungen als auch konkrete Varianten. Dies führt in der Regel zu sehr umfangreichen Beispielen, für die der Leser ein gewisses Maß an Zeit und Konzentration investieren muss. Von den Partien stammt ein Teil von Romero selbst, andere aus der aktuellen Turnierpraxis, wir begegnen aber auch einigen Klassikern wie z.B. mehreren Partien aus dem berühmten Turnier Zürich 1953. Die intensive Beschäftigung mit den wichtigen positioneilen Themen im Buch setzt beim Leser ein gewisses Maß an Spielstärke und Einsatzbereitschaft voraus. Belohnt wird er dafür mit sehr lehrreichem Material, das sein Spielverständnis sicher sehr steigern wird, und zwar nicht nur allgemein für die Strategie im Schach, sondern auch speziell für das Erkennen kritischer Situationen, in denen besondere Maßnahmen gefragt sind.
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